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Henriette Meyer-Ravenstein
begann ihre musikalische Laufbahn als Pianistin und Liedbegleiterin,
studierte dann Gesang bei Charlotte Lehmann in Hannover. Nach dem
Studium erhielt sie zunächst einen Lehrauftrag an der
Musikhochschule Hannover und sang regelmäßig in den
Chören des RiAS Berlin, des NDR und des Bayerischen Rundfunks.
Ihre Studien setzte sie bei Karlheinz Jarius in Frankfurt fort.
Da ihr künstlerisches Interesse gleichzeitig zeitgenössischer
wie „Alter“ Musik gilt, war sie beim Holland-Festival
ebenso Gast wie beim Münchner A-De-Vantgarde-Festival und der
dortigen Biennale. So wirkte sie u. a. bei Uraufführungen von
Henze, Peter Michael Hamel, Sandeep Baghwati und Wolfgang Rihm mit,
stand aber auch mit Partien wie Glucks „Orpheus“ und
„Nerone“ in Monteverdis „L`Incoronazione di
Poppea“ auf der Bühne. Ihre ungeteilte Vorliebe galt
allerdings von jeher dem Klavierlied, dem musikalischen Detail und dem
zugrundeliegenden Wort.
So ist es nur folgerichtig, dass sie ihre künstlerische Heimat
erst in ihrem eigenen Ensemble KonzertAkt gefunden hat. Wesentliche
Impulse dafür entsprangen aus ihrer Arbeit mit dem schwedischen
Bariton Håkan Hagegård.
Sie lebt im Augsburger Land und hat eine Professur an der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt inne. Mit Elisabeth
Boström veröffentlichte sie 2 Lied-CD´s: Goethe in
Liedern und Johannes Brahms, Porträt eines ewig Sehnsüchtigen.
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Elisabeth Boström
studierte nach ersten Lehrjahren bei Hans Pålsson, Schweden, an
der Musikhochschule Hannover bei Erica Haase und an der
Folkwanghochschule Essen bei Till Engel. Wieder in Schweden,
absolvierte sie ein Korrepetitionsstudium an der Opernschule Stockholm.
Ihre Studien als Liedbegleiterin setzte sie bei Geoffrey Parsons fort.
Der erste Preis im Wilhelm-Freund-Wettbewerb, ein Begleiterpreis der
Königlichen Musikakademie Stockholm, markierte den Beginn ihrer
internationalen Tätigkeit als Liedbegleiterin: sie war bereits
Gast in den großen Konzertsälen von New York, London,
Kopenhagen, Madrid, Buenos Aires, u.a.. Regelmässig arbeitet sie
mit dem schwedischen Bariton Håkan Hagegård.
Ihre Vielseitigkeit stellt sie aber auch bei ihren Auftritten als
Solistin in Klavierabenden und Orchesterkonzerten, sowie auf ihrer
Solo-CD Triptyk (Klaviermusik von Clara und Robert Schumann, sowie
Johannes Brahms) eindrucksvoll unter Beweis.
Ihr Interesse an Kommunikation durch Musik und ihre Lust am
(Schau-)Spiel prädestinieren Elisabeth Boström für
grenzüberschreitende Projekte. Aufsehen erregte in Schweden ihr
szenischer Solo-Abend mit dem Titel Passions-Spiel, mit dem sie seit
2003 überaus erfolgreich Skandinavien bereist.
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Achim Höppner
Nach Schauspielausbildung, Lern- und Wanderjahren u.a. in Lübeck,
München, Basel, an Kunstakademie und Universität, dem Studium
der Germanistik, Kunst- und Theatergeschichte arbeitete Achim
Höppner lange Zeit ausschließlich als Schauspieler und
Regisseur.
Seit Jahren ist er erfolgreich für Film, Kino, Funk und
Fernsehen tätig, vor allem in den Bereichen Synchronisation,
Hörspiel, Fernseh- und Radio-Feature, Roman- und Lyriklesungen.
Er
synchronisierte in weltberühmten Kinofilmen wie "Staatsfeind Nr.
1", "Tomb Raider", "Pearl Habor", "Der talentierte Mr. Ripley" und lieh
Filmfiguren wie "Gandalf" in "Der Herr der Ringe" seine Stimme.
Aber
sein bevorzugtes Metier ist und bleibt die Bühne. Immer wieder
sucht der renommierte Sprecher den direkten Kontakt zum Publikum im
Schauspiel oder in szenischen und literarischen Lesungen.
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Alexander Netschajew
Regisseur, Theatermacher und Hörbuchverleger begann 1990 seine Karriere
als Schauspieler. Wichtigste Stationen waren Verona (Theatro
Laboratorio), Würzburg (Stadttheater) und München (Volkstheater, Ruth
Drexel). Daneben spielte er in zahlreichen TV-Produktionen mit. Ab
1998 wechselte er immer mehr ins Regiefach und inszenierte verschiedene
Schauspiele und Kammeropern. Von 1998 bis 2005 gab er in Ergänzung
seiner Schauspiel- und Regietätigkeiten auch Unterricht an der Neuen
Münchner Schauspielschule, wo er selber seine Ausbildung von 1988 bis
1991 absolviert hatte. 2002 gründete er den Hörbuchverlag pro art tonlabor.
Alexander Netschajew leitete seit 2004 die Theaterabteilung an der Pasinger
Fabrik GmbH, einem Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München.
2007 wurde das ihm ebenfalls anvertraute KLEINSTE OPERNHAUS MÜNCHENS durch
die bundesweite Initiative „Deutschland - Land der Ideen“
(Schirmherrschaft: Bundespräsident Horst Köhler) ausgezeichnet. Im Sommer
2007 schloss er mit seiner Inszenierung von Rossinis „Türke in Italien“
seine Zeit als Theater- und Musiktheaterleiter in Pasing ab.
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